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Mittags zu lange nichts gegessen und schon kippt die Laune? Im Sommer schnell überhitzt, im Job immer auf Hochtouren, und nach dem scharfen Curry merkst du, dass es heute etwas zu viel war? Dann steckt in dir vielleicht eine ordentliche Portion Pitta. Pitta ist im Ayurveda das Dosha des Feuers. Es steht für Energie, Verdauung und Klarheit und mag es am liebsten mild, kühl und regelmäßig. In diesem Beitrag zeige ich dir, was Pitta ausmacht und wie du es mit gutem Essen und kleinen Gewohnheiten im Gleichgewicht hältst.
Der Ayurveda kennt drei Doshas: Vata, Pitta und Kapha. Sie beschreiben, wie Körper und Geist arbeiten. Pitta besteht aus Feuer und etwas Wasser. Es steuert Verdauung, Stoffwechsel und Körperwärme, und es hat auch viel mit unserem Denken zu tun: wie klar wir sehen und wie schnell wir entscheiden.
Die Doshas sind traditionelle Konzepte und keine wissenschaftlich anerkannten Messgrößen. Aber sie können eine hilfreiche Orientierung sein, um bei dir selbst genauer hinzuschauen.
Die meisten Menschen sind Mischtypen. Ich selbst bin zum Beispiel ein Pitta-Kapha-Typ.
Zu viel Feuer zeigt sich oft so:
Das sind keine Diagnosen. Wenn Beschwerden anhalten oder dich belasten, lass sie bitte ärztlich abklären.
Als Faustregel gilt: kühlend, mild, frisch, leicht süß, bitter und herb. Und nicht zu lange hungrig bleiben, denn ein hungriges Pitta wird schnell ungeduldig.
Gern und oft:
Nur sparsam: Zimt, Nelken, Senfsamen, Ajwain und Bockshornklee (Methi). Sie wärmen und passen in kleinen Mengen gut ins Essen, sollten aber nicht den Ton angeben.
Lieber weglassen: Chili, Cayennepfeffer und größere Mengen Pfeffer.
Pitta mag es nicht zu scharf, zu sauer und zu salzig. Dazu gehören:
Du musst nichts komplett streichen, es geht um die Menge. Bei mir ist es so: Bei Kaffee und Alkohol merke ich sofort, wenn es zu viel war. Und sehr scharfes, frittiertes Essen vertrage ich nicht mehr so gut wie früher.
Fang mit einer Sache an: ein Raita zum Mittagessen, ein Tee statt dem dritten Kaffee, eine Pause mehr am Tag. Beobachte, was dir guttut. Was bei der einen hilft, muss bei der anderen nicht wirken.
Wenn du Lust hast, ayurvedisch und aromatisch nicht nur zu lesen, sondern gemeinsam zu kochen, schau gern bei meinen Kochkursen vorbei. Ich freue mich auf dich!

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